Deutsche Vulkanologische Gesellschaft e.V., Mendig

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Deutsche Vulkanologische Gesellschaft

 unterstützt Kitralcura-Geopark in Chile

 

 

23.05.2011

 

Weltweit werden inzwischen mehr als 70 Geoparke gezählt, auch die Eifel verfügt über einen national und international anerkannten Geopark. Im Jahre 2008 besuchte Prof. Dr. F. Herve aus Chile den hiesigen Geopark und die Deutsche Vulkanologische Gesellschaft in Mendig, um sich ein Bild von den Einrichtungen und Erfahrungen des Eifeler Geoparks zu machen. Vom 13. - 16.04.2011 fand nun in der Kleinstadt Melipeuco in der Region Araukanien/Chile das "1. Symposium Geopark und Geoturismus in Chile" statt, zu dem der Eifelvulkanolge Dr. Peter Bitschene zum Plenarvortrag eingeladen war. In seinem Vortrag berichtete Dr. Bitschene über die Entwicklung des Vulkaneifel-Geoparks und die Einrichtung der "Deutschen Vulkanstraße". Zum Abschluß überreichte er im Namen der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft einen Miniatur-Mühlstein aus echtem Eifelbasalt an den Direktor des Kitralcura-Geoparks, Dr. Manuel Schilling.

Der chilenische Geopark mit seinen Araukarienwäldern und gleich drei aktiven Andenvulkanen (Llaima, Villarica, Sollipulli) ist erst der zweite Geopark in Südamerika, gilt aber schon jetzt als ein herausragendes Beispiel für die Integration und touristische Vermarktung von Geologie, Biologie, Regionalentwicklung und indigener Kultur. Für 2012 ist die UNESCO-Anerkennung anvisiert, und danach erwartet man die geophilen Besucher aus der ganzen Welt, natürlich auch aus der Eifel.

Frisch verschneite Vulkan Llaima

Araukarienwald

Überreichung des "Mühlsteines der Freundschaft" aus Mendiger Basalt durch das Vorstandsmitglied der DVG, Dr. Peter Bitschene, an den Direktor des Geoparks Kitralcura (VII Region de Araucania/Chile), Dr. Manuel Schilling.

  © 2011 Text und Bild: Dr. P. Bitschene