Deutsche Vulkanologische Gesellschaft e.V., Mendig |
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Bundesverdienstkreuz für Heinz Lempertz
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Der Kulturstaatssekretär Joachim Hofmann - Göttig hat in Mainz am 22.11.2006 dem langjährigen Geschäftsführer und Gründungsmitglied der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft, Heinz Lempertz, das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland überreicht. "Das ist alles andere als Routine", kommentierte der Staatssekretär. Lempertz habe eine beachtliche ehrenamtliche Laufbahn hinter sich. Insbesondere sei es ihm gelungen, den Tourismus in der Eifel voranzubringen - vor allem dank der Errichtung des Lava-Domes, für den sich Lempertz mit aller Kraft eingesetzt hatte. Doch Lempertz' ehrenamtliches Engagement geht weit über seine sicher zentrale Tätigkeit für die DVG hinaus. Von 1970 bis 1991 war er Mitglied im Verbandsgemeinderat Mendig und führte seine Fraktion 13 Jahre lang als Vorsitzender an. Außerdem gehörte der heute 65-Jährige dem Gründungskomitee des Mendiger Gambrinusfestes an und nutzte die Veranstaltung, um den Vulkanismus, die Steinindustrie und das Bierbrauen in der Öffentlichkeit zur Sprache zu bringen. Viele Jahre lang hat er sich in der Kirche engagiert - als ehrenamtlicher Geschäftsführer eines kirchlichen Kindergartens, als Mitglied im Mendiger Kirchenvorstand und als Vorsitzender des Liturgieausschusses. Zudem ist er dem Förderverein der theologischen Hochschule in Vallendar beigetreten. Die starke Heimatverbundenheit des ehemaligen Leiters der Umweltschutzabteilung der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz und der Wille, der vom Basaltabbau gebeutelten Region ein neues Gesicht zu geben, machten Lempertz 1987 zum Mitbegründer der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft, die ihren Sitz in Mendig hat. Seit 1996 ist er deren Geschäftsführer. Was andere als "Mondlandschaft" deklarierten, bot in Lempertz' Augen geologische Fenster in die Erde. Heute habe sich vieles verändert: Die Eifel trete einheitlich auf und ziehe mithilfe des Vulkanparks und der Deutschen Vulkanstraße viele Touristen an. In Zukunft will Lempertz wieder zu dem Thema zurückkehren, mit dem er sich als junger Mensch beschäftigt hat: dem Glauben. In Mendig gehört der 'Oberamtsrat a. D. zu den Gläubigen, die Menschen in Krankenhäusern besuchen und ihnen nach Schicksalsschlägen zur Seite stehen. "Für andere da sein, das ist wichtig", sagt Lempertz. "Wenn man älter wird, sind Funktionen zweitrangig. Was man im Stillen macht, ist wertvoller."
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| Text nach einem Artikel von Ursula Quickert, Foto Ursula Quickert |