Deutsche Vulkanologische Gesellschaft e.V., Mendig |
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Exkursion der
Deutschen
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Ziel der Exkursion war es, die vulkanischen Erscheinungsformen im westlichen Egergraben zu besuchen und zu studieren. Der ganze Egergraben am östlichen Erzgebirgsabbruch ist 150 x 30 km groß. Viel zu groß um dieses Gebiet während einer Exkursion zu bereisen. So war von Anfang an geplant, in 2003 den westlichen und in 2004 den nördlichen Teil zu besuchen. Das westböhmische Bäderdreieck – ein Teil des Egergrabens – bietet sowohl tertiäre als auch ganz junge (quartäre) Vulkane, ja sogar die jüngsten Mitteleuropas. Viele Mineralquellen und natürlich die berühmten Heilbäder Karlsbad, Franzensbad und Marienbad sind aktive Zeichen, dass der Vulkanismus hier noch nicht endgültig erloschen ist.
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Komorny Hurká bei Franzensbad Man sieht es dem kleinen Vulkan Komorny Hurka oder auch Kammerbühl nicht an, welche Bedeutung die Erforschung dieses Vulkans hatte. Vulkan oder kein Vulkan, das war der Streitpunkt zwischen den Neptunisten und Plutonisten. Hier wurde die Frage durch den Bau eines Stollens geklärt.
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tertiärer Vulkan Blatná bei Liba Kaum 10 km vom Komorny Hurká entfernt erhebt sich der Blatná. Sein basaltischer Krater ist freigewittert und zeigt nun eindrucksvoll die kleinen Basaltsäulen, die den Sprengtrichter strahlenförmig umgeben.
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Eisenbühl der jüngste VulkanBei Neualbenreuth dicht an der tschechisch-deutschen Grenze auf tschechischem Gebiet befindet sich der jüngste und kleinste Vulkan Mitteleuropas (ca. 6000 Jahre) kaum 20 m hoch, aber doch ein vollständiger Vulkan.
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Naturschutzgebiet Soos bei Franzensbad Das Moor ist von hunderten von kleinen s.g. „Schlammvulkanen“ übersäht. Öffnungen, aus denen schäumend oder spritzend kohlesäurehaltiges Mineralwasser austritt.
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Basaltorgeln bei RotavaNordwestlich von Karlsbad findet man die „Rotava-Orgeln“, ein tertiärer Vulkanschlot. Kaum ein anderer Vulkanschot im Egergraben hat so gleichmäßig meilerförmig aufragende Basaltsäulen.
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Der tschechische Geologe Petr Rojik, der uns streckenweise begleitete, erläutert uns die Rotava-Orgeln.
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