Deutsche Vulkanologische Gesellschaft e.V., Mendig |
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Neues vom Eppelsberg |
letzte Aktualisierung 30.08.2007 |
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Bekanntlich wurde der Abbau der ostwärtigen Wand des Eppelsberges unter Abbauschutz gestellt, um einen typischen Schlackenkegel als Vulkanparkprojekt zu erhalten. Dafür wurde der Basalt-AG zugebilligt, naturgeschützte benachbarte Bereiche auszubeuten. Während nun die Ostwand durch Erosion zunehmend verfällt und die Grube vom Süden her mit Abraum langsam verfüllt wird, ist am südwestlichen Fuß des Eppelsberges ein neuer Aufschluss entstanden. Dem Vulkanologen und dem vulkanisch Interessierten lacht das Herz bei dem was dort zu Tage getreten ist. Phantastisch bunte Schichten aus Tuff, Bims Ton und Löss wie ehemals an der Ostwand! Aber das wäre ja nur eine Wiederholung der gehabten Situation. Das Besondere an diesem Aufschluss ist, dass ein „taufrischer“ Lavastrom aufgetaucht ist, der sich am Ende aufgestaut und aufgewölbt hat. Es ist nicht ganz eindeutig aber die Vermutung besteht, dass der Eppelsberg eben doch einen kleinen Lavastrom hervorgebracht hat.
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Es wird Zeit, dass sich die Wissenschaft näher damit befasst, ehe dieser Aufschluss in wenigen Monaten wieder verfüllt und damit verschwunden ist. Begeht man den aufgeschütteten Wall außerhalb der Umzäunung in Richtung Aussichtsplattform, hat man guten Einblick in den Aufschluss. Gerade im Moment gewinnt man unglaublich plastische Einblicke von hier aus und es lassen sich tolle Fotos schießen. Wer sich das Schauspiel ansehen will, muss sich beeilen. Drei Bagger räumen den kleinen Aufschluss aus und das Ende ist bereits absehbar. Eyke Michael
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