Deutsche Vulkanologische Gesellschaft e.V., Mendig

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Exkursion zu den Vulkanruinen des Hegau

 

21.-24.10.2004

 

 

Zahlreichen Zuspruch der DVG-Mitlgieder fand die Tour zu den Vulkanen des Hegaus in der Umgebung der Stadt Singen am Bodensee. Auf der Reise nach Süden ging es nach einem Zwischenstop in Colmar nach Sentheim bei Thann in den Südvogesen. Hier sind auf kürzester Distanz mehrere Erdzeitalter aufgeschlossen. Ein Geopfad führt durch dieses Gebiet.

Hier der Aufschluß 1

Kalkstein aus dem Dogger

ca 200 m weiter: Buntsandstein aus dem Trias. Unser Reiseleiter Armin Hofschulte zeigt uns den Aufschluß.
In dem kleinen aber feinen Museum Maison de la Geologie erklärt uns Dr. Matthias Geyer die Exponate

 

Wer mehr erfahren will, kann sich hier informieren:

http://sentheim.geologie.free.fr/

(auch auf Deutsch)

 

Am nächsten Tag wanderten wir durch den Hegau um die Stadt Singen. Vor uns lag das Panorama der durch die Eiszeit freigelegten Vulkanschlote.
Panorama Hegau: Links der Hohenstoffeln mit den drei Gipfeln, in der Mitte der Mägdeberg und rechts der Hohenhewen.
Der Hohenkrähen im Nebel.
Der Hohentwiel, ebenfalls im Nebel -
und bei Sonnenschein
Im Hegaumuseum in Singen bewunderten wir den bei Sammlern berühmten Natrolith.
Im Hegaumuseum gab es zwar sonst keine Vulkane aber doch Rauch und Feuer: Herr Meyer entfachte Feuer mit Feuerstein und Zunder
Zuerst Funken schlagen mit Feuerstein und Pyrit, Funken zünden den Zunder , ... ...Zunderfunken vorsichtig in trockenem Heu bergen,... ...mit Gefühl anfachen,... ...und das Feuer war geboren.
Ein kurzer Ausflug führte uns weg von den Vulkanen hin zu der größten deutschen Karstquelle, der Aachquelle.

 Video (avi-Datei)

 

Mehr Info gibt's hier:

http://www.aachquelle.de/

 

Die Rückfahrt führte noch zum Rheinfall, der sich aber auch nur im Nebel zeigte. 

Video  (avi-Datei)

Mehr zum Rheinfall, auch zur Entstehung:

http://www.rheinfall.ch/

 

Bilder und Text: Friedrich Rick © 2004