Deutsche Vulkanologische Gesellschaft e.V., Mendig

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Mineralien / Gesteine AG

Exkursion ins Kaulenbachtal, zum Höchstberg und Hochbermel

Juni 2006

 

Bei super Wetter ging es von Müllenbach zu Fuß ins Kaulenbachtal. Große Abraumhalden zeugen von der Tätigkeit der Leier, die im Untertagebau Schiefer gewannen. 
Der Schiefer entstand im Unterdevon als Sediment in einem küstenfernen Meeresbecken. Im Schiefer waren  Pyrit-Aggregate zu entdecken, die als Lebensspuren gedeutet werden. Mehr Info zur Leienkaul unter schieferverein.de
Hier sind noch Reste von Wirtschaftsgebäuden, einer Rampe und Schienen zu sehen. 
Später ging es zum Höchstberg, einem der größten tertiären Vulkanbauten der Eifel (Olivin-Alkali-Basalt). Durch den Abbau ist ein beeindruckender Blick in das Innere des Vulkans entstanden. 
Blick auf die Oberfläche einer Säulenbatterie.
Basaltsäulen
Aufschluß von Tufflagen wechselnd mit Lava. 
Zum Abschluß der Exkursion ging es noch zum Hochbermel, dessen außere Hülle stehen gelassen wurde. Das Gestein ist ein Basanit mit hohem Sonnenbrenner-Anteil. Die Natur erobert den Steinbruch langsam zurück.  
Karl Leu hatte keine Mühen gescheut und alles notwendige für einen Grillimbiss mitgebracht. Das Wichtigste war natürlich der schnelle Gasgrill, ohne den man nur kalte Würstchen gehabt hätte. Mit Zutaten aus verschiedenen anderen Einkaufstaschen wurden alle satt. Zum Nachtisch gab es Süßes von Renate II. 
© 2006 Friedrich Rick