Deutsche Vulkanologische Gesellschaft e.V., Mendig |
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| 25. - 28. Mai 2006 |
| Exkursion in die Rhön
mit Armin Hofschulte |
| Nach der Fahrt von Mendig nach Hofbieber in der Rhön ging es direkt auf den ersten Vulkan. Das Wetter war so, wie man es sich für eine Wanderung wünscht: Man kam kaum in die Gefahr zu schwitzen. Also nix wie rauf auf den Vulkan, die Milseburg (835m, Phonolith)! |
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| Nach kurzer Wanderung winkte das Gipfelkreuz, wenn auch etwas undeutlich wahrnehmbar, aber es war da. |
| Auf dem Rückwag passierten wir mehrere Keltenwälle, zu denen unser Reiseführer uns Wissenswertes erzählen konnte. Die Kelten waren faule Socken, denn sie brauchten die Steine für Ihre Wälle nur aus den durch die Eiszeit erzeugten Blockmeeren zu entwenden. |
| Blockmeer im Nebel, wahrscheinlich deshalb von den Kelten nicht abgebaut. |
| Blockmeer ohne Nebel. Nach Kaffe und Kuchen im Künstlerdorf Kleinsassen (unbedingt zu empfehlen, große Stücke Kuchen) ging es weiter zur... |
| ... phonolitischen Steinwand, mit ihren bekannten Säulen, die als Kletterparadies nicht unbedingt geschont wird. |
| Unsere Unterkunft fanden wir im Bonifatiushaus in Fulda, das einige nach einem Ausflug in die nahe gelegene Brauerei Wiesmühle in der Nacht nicht mehr wieder fanden .... |
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| Am nächsten Morgen ging es wieder los! Wohin? Auf einen Berg natürlich, den Stallberg (553 m, Basalt) im Hessischen Kegelspiel. Das Wetter spielte mit und blieb trocken. |
| Felsen auf dem Stallberg aus kleinsäuligem Basalt. |
| Nach einem kurzen Stop im Inforzentrum des Hessischen Kegelspiels in Rasdorf ging es nach Thüringen, ... |
| ... wo einige notorische Wanderer es nicht lassen konnten, trotz Regen den Öchsen (627m, Basalt) zu besteigen, während sich das gesetztere Personal im Keltendorf, bei Sünna, Kaffe und Kuchen einverleibte. |
| Am Gipfelkreuz, oberhalb des Steinbruchs hätte man eine gute Aussicht gehabt. |
| Danach gings wieder zurück ins Bonifatiushaus, wo nach einem vorzüglichen Abendessen im Kulturprogramm ziemlich altertümliche Lieder (gut 50 Jahre alt) zur Laute vorgetragen wurden. |
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| Am Samstag, bei der Fahrt zur Wasserkuppe, erwies sich das Wetter als sehr verlässlich, es regnete. Die Wasserkuppe selbst war nicht sichtbar, hüllte sich in Nebel, wie sie es an 220 von 365 Tagen (Sonn- und Feiertage nicht gerechnet) auch tut. Warum also nicht heute? Wir ließen die Wasserkuppe (950 m, Basalt) daher links oder rechts liegen ... |
| ... und wanderten zum Schafstein (832m, Basalt) mit seinem bekannten riesigen Blockmeer. Der zeigte sich etwas freundlicher und ließ uns mal in die Gegend schauen. |
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| Mit dem Bus zogen wir weiter zu einer kleinen Wanderung im Tal des Schwarzbaches (direkt westlich der Hochrhönstraße)... |
| ... mit herrlichen groben Säulen (wahrscheinlich Phonolith). |
| ...zum Bauersberg mit dem alten Braunkohlenabbau... |
| ...und einem noch in Betrieb befindlichen Basaltabbau. |
| Von hier hatte man einen herrlichen Blick auf den Kreuzberg (links) und den Arnsberg. (Das folgende Abendessen in der Wiesmühle verlief diesmal ohne Probleme, alle fanden den Weg nach Hause.) |
| Am Sonntag Morgen konnte noch Fulda besichtigt werden. Danach ging es wieder nach Hause - mit einem kurzen Abstecher zur Dornburg bei Limburg im Westerwald. |
| Bilder und Text: © 2006 Friedrich Rick |