Deutsche Vulkanologische Gesellschaft e.V., Mendig |
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Fachexkursion
der Mineralien/Gesteine AG 24. –
26.08.2007 |
letzte Aktualisierung 01.09.2007 |
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Unter Leitung von Toni Wieland ging die Fachexkursion der Mineralien/Gesteine-AG diesesmal in den Vogelsberg. Die in den Steinbrüchen des Vogelsberg
aufgeschlossenen Basalte sind bekannt für ihren Reichtum an bestimmten
Mineralen, den Zeolithen.
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Bild: Suche im Steinbruch Gaulsberg
Als Führer konnte Dr. Martin Schuster (Mitte) gewonnen werden, der uns kenntnisreich und umsichtig die Fundmöglichkeiten erklärte. Die Mineralien und Gesteine des Gaulsberges werden hervorragend auf seiner Internetseite beschrieben. http://www.ms-geo.de/Gaulsberg/gaulsberg.html
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In einem Skript wurden Erläuterungen zu den zu findenden Mineralien und zur Geologie des Vogelsberges bereit gestellt. Der Vogelsberg-Vulkan überdeckt eine Fläche von
ca 2500 Quadratkilometern und ist damit einer der größten
Schildvulkane Europas. Er liegt auf Sedimentschichten eines Meeres, das
vor etwa 50-60 Millionen Jahren hier wogte. Der Vogelsberg liegt im
Schnittpunkt von Grabensystemen, wie dem Oberrheingraben, dem
niederrheinischen Grabenbereich und alten herzynischen Brüchen. Durch
die Zerteilung der Erdkruste in diesem Bereich konnte Magma in größerem
Maße aufsteigen Die Ausbrüche begannen vor rund 18 - 20 Millionen Jahren und dürften mit langen Unterbrechungen bis vor ca 7 Millionen Jahren angedauert haben. Dabei wurden gewaltige Lavamengen - zum größten Teil Basalte und Basalttuffe- ausgestoßen. Einige Gesteine enthalten auch Gesteinsbruchstücke aus dem Erdmantel (Peridotite) die einen schnellen Aufstieg des Magmas belegen. Die heutige Gestalt ist das Ergebnis der Erosion insbesondere in den Eiszeiten und von zeitweiligen Hebungsvorgängen. Gerade in den Eiszeiten wurden auch große Mengen Löß abgelagert.
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Bild: Steinbruch Gedern Nach reichlichen Funden ging es weiter nach Gedern. Auch hier standen Zeolithe im Blickpunkt: Chabasit aber auch der seltenere Offretit waren zu finden.
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Bild: Suche im Steinbruch Gedern
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Bild: Steinbruch Gedern Eindrucksvoll geformte Abkühlungskörper ziehen den Blick an. |
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Bild: Steinbruch Gedern Nach reichlichen Funden und um Kilos schwerer gab's Gelegenheit zu einem Gruppenbild. (Der Fotograf fehlt natürlich). Danach lockte das Bier und riesige Schnitzel im Gasthof zur grünen Au in Niedermittlau. |
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Bild: Steinbruch Gedern
Hier ist noch ein Gruppenbild. Natürlich fehlt auch hier der Fotograf ? |
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Bild: Eingang Steinbruch Michelnau
Am Sonntagmorgen stand ein besonderer Aufschluss an: Der stillgelegte Steinbruch in Michelnau. |
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Bild: Steinbruch Michelnau: Abbauwand mit Sägespuren.
Der Steinbruch enthält ein fest verbackenes Agglomerat aus roter Schlacke. |
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Bild: Steinbruch Michelnau Die Hüterin des Steinbruchs erklärt uns die Geschichte des bis Anfang der 90-ziger Jahre in Betrieb befindlichen Steinbruchs. |
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Bild: Steinbruch Michelnau Neben den großformatigen Abbauspuren der modernen Sägen kann im hintern Bereich auch Spuren eines alten kleinformatigen Abbaus im Handbetrieb beobachtet werden. |
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Bild: Steinbruch Gonterskirchen Am Sonntag stand der noch in Betrieb befindliche Steinbruch in Gonterskirchen auf dem Programm. Hier konnten unter anderem Stücke mit Peridotit-Einschlüssen gefunden werden. |
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Bild: Steinbruch Langd Nach der Mittagspause wurde noch der stillgelegte Steinbruch bei Langd angefahren. Hier dankte Toni Wieland unserem Exkursionsführer Dr. Martin Schuster und ein Weinpräsent von der Ahr soll uns in guter Erinnerung halten. |
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Bild: Steinbruch Langd Der Steinbruch ist geologisch interessant, da er einen Krater anschneidet.
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Bild: Suche im Steinbruch Langd Auch hier war die Suche sehr erfolgreich. Der Dank aller Teilnehmer gilt Toni Wieland für die gute organisatorische und fachliche Vorbereitung der Reise. |
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© 2007: Bilder: F. Rick, Karl Heinz Kaiser, Peter Schwenker Text, Layout: F. Rick |