Deutsche Vulkanologische Gesellschaft e.V., Mendig |
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Exkursion in den Lava-Keller
in Mendig
2.7.2005
| Anlässlich eines Besuches von Prof. Tillmann mit Studenten der Uni Wien nutzten auch die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Mineralien/Gesteine der DVG die Gelegenheit und nahmen an einer Führung durch den Lava-Keller und die Museumslay teil. | |
| Nach einem einführenden Vortrag über die geologische Situation und die Entstehung des Lavastromes führte Dr. Volker Reppke kenntnisreich durch den Keller, erläuterte die Geschichte des Steinabbaus und die Abbaumethoden. | |
| Vortrag im Museum
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Eddy van der Meersche im Gespräch mit Bernd Ternes |
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Prof. Tillmann im Gespräch mit Toni Wieland |
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Die Gruppe nach dem Abstieg in den hallenartigen Keller, ca 30 m unter der Erdoberfläche. |
| Der größte von Menschenhand geschaffene unterirdische Basaltlava-Steinbruch erstreckt sich unter weiten Teilen von Mendig auf ca. 2,8 km2 | |
| Mächtige Basaltsäulen tragen
die Decke. Durch die großen Durchmesser der Basaltsäulen und die poröse Blasenstruktur ließen sich große Mühlsteine zum Mahlen von Getreide fertigen, die sehr begehrt waren und in alle Teile Europas exportiert wurden. |
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| Hier unten herrschen immer 6-9 °C bei 72% rel. Luftfeuchte | |
| Die Keller wurden im 19. Jahrhundert wegen der kühlen Temperaturen zum Brauen von untergärigem Bier benutzt. Der weiße Anstrich wurde in dieser Zeit zur besseren Lichtreflexion aufgebracht. | |
| In Mendig waren damals mindestens 28 Brauerein ansässig. | |
| Zurück an der Oberfläche besichtigte man noch die Museumslay | |
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Dr. Reppke erklärt die Methoden der Steinbearbeitung |
| Schon seit der Römerzeit
wurden die Steine ausgebeutet und bearbeitet: Im Hintergrund Beispiel für römische Bearbeitung mit Keiltaschen, vorne durchgehende Keilrille aus neuerer Zeit. |
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| Bilder: Friedrich Rick, Karl-Heinz Kaiser © 2005 | |